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Tuner Modifikation |
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Herstellungsjahr: 1990
damaliger Listenpreis: 1799 DM
High Definition Radio Data-System Synthesizer Tuner
• FM/MW-Quartz-Synthesizer mit integr. Automatik-PLL Decoder.
• Multifunktion-
Floureszent Display mit Dot Matrix Anzeige.
• 29 Stationsspeicher (Intermix)
• Bandbreitenumschaltung für FM.
• Möglichkeit zum Frequenzversatz von ± 12.5 kHz zur Steigerung der Trennscharfe bei kritischen Empfangsverhältnissen.
• Schalt- und abspeicherbare ZF-Verstärkungsregelung (AGC).
• Gleitender Stereo/Mono Übergang Lautstärkeeabhüngig).
• In (dB geeichte digitale Feldstärkcnanzeige (in 2 dB -Schritten).
• Suchlauf automatisch/manuell
• Einstellbare Suchhmfschwelle.
• Memory Scan
• Anschlüsse für NF-out frontal. NF-out rückseitig (regelbar) und Kopfhörer (regelbar)
Besonderheiten:
• RDS mit Anzeige des Stationsnamens.
• Automatischer Learnmodus für alle RDS-Sender nach Sendeanstalt und Programmkette.
• Suchlauf »best Station•. Es wird der Sender mit der höchsten Feldstärke aus der Senderkette herausgesucht.
• Manuelle Eingabe von Scndernamen.
• Kalibrienon 400 Hz (Pegelton-
generator) zur Aussteuerung von
DAT-Recordern vor Aufnahme-
beginn.
• Zur Einhaltung der wichtigsten Daten und hießwcne wird der Abgleich nach dem CAATVerfahren durchgeführt.
Technische Daten
Empfindlichkeit an 75Ohm
Mono (S/N)=26ddB) 0,5uV
Stereo (S/N = (46dB) 22uV
Klmfakloren:
Mono 0,01/0,05 %
Stereo 0,1/0,2%
Übertragungsbereich
-IdB 10Hz-16,5 KHz
Bandbreite Mormal
+/-300KHz 83dB
Geräuschspannungsabstand (40 KHz Hub)
Kurve A. Mono/Stereo 79/76 dB
Frequenzbereiche
UKW 87.5-1011MHz
MW 513-1620kHz
Netzspannunp 230V
Netzfrequenz 50Hz/60Hz
Ahmeseungen ca. 435(+40)x80
(Bx 11 x T): (+12)x330 (+8)mm
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Es gab in der Vergangenheit viele namhafte Hersteller der Unterhaltungselectronic, die das Logo Made in Germany trugen. Aber eine der wohl größten und legendärsten war ohne Zweifel die Firma GRUnDIG. - Ich möchte mich nun nicht lange daran "hochziehen" um tolle Lobeshymnen erklingen zu lassen. Es wäre aber auch meines erachtens schlichtweg dumm, von den abgehobenen Hifi Gurus und alleine selig machenden Jüngern, Grundig abfällig zu bewerten. Viele seiner Geräte waren sehr weit oben in den Top Listen angesiedelt.
Ebeso sehr viele beweisbare Wahrheiten vergessen anscheinend diese besagten Klugschwätzer schnell, oder sie wollen es einfach nicht wahr haben. Ein Beispiel gefälligst ? - Für sehr viele der heutigen Fans waren ..die Geräte von Grundig die damals überhaupt erst mal erschwinglich wurden und -Hand aufs Herz- ohne den Max Grundig hätten sehr viele dieser Leute nie den Appetit auf noch mehr bekommen. Grundig hatte nicht nur den Geschmack vieler Leute getroffen, er konnte es sich leisten, auch auf dem innovativem Neuland, einige seiner Produkte in sehr hoher Qualität, zu erschwinglichen Preisen herzustellen. Doch wie dem auch sei, seine Geräte erfreuten sich damals in riesigen Stückzahlen einer sehr großen Beliebtheit und sie funktionieren vielfach heute noch.
Hey psst !
mal ganz ehrlich gesagt, die Stäbchenschwinger aus Fernost haben doch erst von Ihm gelernt was Qualität bedeutet ! Schauet euch doch bitte mal einen gleichaltrigen Nippon an... (würg) |
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Angefangen hatte alles im Jahr 1945. Max Grundig entwickelte zusammen mit seinen Mitarbeitern einen Radio Bausatz, den ein Laie leicht zu einem kompletten Gerät zusammenbauen konnte. Diesen Bausatz hatte Max Grundig dann als "Spielzeug" in den Handel gebracht.
Es war der legendäre Rundfunkbaukasten "Heinzelmann".
Dieser Heinzelmann war Auftakt und Durchbruch für die Produktion des RVF. (Radio-Vertrieb Fürth)
Es folgten Tonbandgeräte, Kofferradios Stereoanlagen, die ersten TV´s sowie Videorecorder.
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...unter Max Grundigs Motto:
-da werden ihre Ohren aber Augen machen-
möchte ich einige Geräte aussuchen und über meine Erfahrungen berichten.
Einer seiner großen Spezialitäten war, seine Radios mit fantastischen UKW Empfangsteilen auszustatten.
Das Gerät worüber ich zuesrt erzählen möchte, ist eine Entwicklung die eigentlich schon im Röhrentuner RT50, (bild Rechts) in sehr groben Grundzügen vorhanden war. Es folgten mit den Jahren, viele weitere sehr gute Tunerkonzepte die auf sich aufmerksam machten. Es würde hier den Rahmen sprengen, alle Tuner zu zeigen.
Tuner mit den Namen T 3000 oder T 5000 gehörten mit zu den besten Wellenjägern.. |
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<-- T 3000
.............T 5000 --> |
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Ich glaube es war Anfang der 80ziger, da erschien ein Empfänger mit einem sehr innovativen Feature. Der Vorgänger des heutigen RDS System.
Man konnte der eingestellten Empfangsfrequenz, über ein Tastenfeld ein Senderkürzel zuweisen um es mit diesen dann abspeichern.
Plötzlich wurde z. B. die 89,30 zu HR 3, oder die 99,40 zu BR 3. Es war der ST 6500, dieser erschien 1982.
Im Jahr 1984 stand eine neue HiFi Linie 7000 bei Grundig an. Demnach hat Grundig den ST 6500 gehäusemäßig auf die neue 7000er Serie getrimmt und ihn T 7500 genannt. Bis auf das Gehäuse ist der ST 6500 und der T 7500 völlig identisch.
Der T 7500 wurde ein mit vielen Lobeshymnen ausgezeichneter Referenztuner.
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für "schlappe" 1750 DM folgte in den 1990igern - Grundigs Erlkönig - der Edeltuner Fine Arts T 9000.
Dieser Tuner ist eine konsequente und langjährige Weiterentwicklung des Grundig typischen Tunerkonzeptes. |
| ...wer hat es erfunden ? - Die Schweizer waren es dieses Mal nicht ! - So oder ähnlich könnte seinerzeit eine Überschrift in einer Testzeitung lauten. |
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<-- Bild links: T 9000 UKW Baustein
.........einfach nur genau hinsehnm, man braucht nicht viel zu Erklären...

ZF Baustein mit dem .. TDA 1576
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Ich kann mich noch gut an Insider Infos erinnern, wo selbst die Schweizer Ingenieure von Revox ihre gesichtsfarbe änderten, als sie vom Test hörten. Auch die deutschen- Telewattschen "Hummeln wurden klein" und das Gesicht der "Königin von Saba" verblich hinter diesen Empfangsleistungen.
Schnell wurde es auch im Land des Lächelns klar, wer hier das gewisse Know-How von ausgezeichneten Tunerkonzepten vorweisen konnte und das es SONie geht.
Sony nun genug mit Worten herum gespielt. Auf gehts zum Tunerumbau -auch in neudeutsch- Modifikation genannt und danach zum UKW Log ! |
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.....Das keramische ZF Filter...
ist nicht etwa das "Ei vom Kolumbus" - nein, aber dennoch eines der wohl mit tonangebendsten elektronischen Bauteilen in einem modernen UKW Rundfunktuner.
Dieser keramische Filter vom Type SFE 10,7 HB ist für die UKW Typische ZF Frequenz von 10,7 MHz ausgelegt und hat eine Filter Bandbreite von 110KHz.
Ich möchte hier nicht näher ins Detail gehen, was es für ein "Ding" ist, das würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel soll gesagt sein, auf seine Bandbreite sollte sehr großen Wert gelegt werden. Genau dieser Filter ist für die gute oder schlechte Trennschärfe eines Rundfunkempfängers sehr verantwortlich. Eine zu große Bandbreite (280Khz) bringt wenig Trennschärfe. Damit ist nur Ortssenderempfang ohne Verzerrungen möglich. Eine niedrige Bandbreite (56KHz) bringt zwar sehr weit entfernte Sender, aber mit vielen Verzerrungen und ohne RDS.
Die goldenen Mitte (100-150 KHz), ist genau das richtige Maß.
o. g. Filter hat eine Bandbreite von 110 KHz. |
Das lang erprobte Zusammenspiel mit seinem sehr Hochwertigen Empfangsteil (Frontend), sind im T 9000 das ergebnis, einen sehr weit entfernten Rundfunksender heraus zu filtern, um ihn hörbar zu machen. Natürlich kann auch der T 9000 kein Gras wachsen hören, aber seine Empfangsleistungen sind bereits ohne eine Modifikation fantastisch und daher in der HiFi Spitzenklasse einzuordnen.
Auch die ach so berühmten Kennwoods oder wie sich die Stäbchentuner auch immer nennen mögen, vermögen nicht an seine Leistungen heranzukommen.
Lassen sie sich auch durch einen UKW Log , der ständig altualisiert wird, von der Empfangsleistung des modifizierten Tuners T 9000 begeistern. |
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| Filterpositionen |
RDS vom Kreuzberg Rhön |
Frequenz Sender Kreuzberg |
Bei der Modifikation bitte das Bild Filterpositionen beachten !
1. Tuner öffnen, auch die Bodenplatte.
2. die Filterpositionen F2, F3 und F7 bitte nicht ändern. Es sollen nur die Filter in der ZF Narrow.geändert werden, damit RDS weiter in Funktion bleibt und der Klirrfaktor nicht ansteigt.
3. Filter F4 und F5 entfernen.
4. einen DIL 8 pol IC Sockel 2-teilen und danach so zurecht schneiden, das die ZF Filter (3 polig) dort hinein passen.
5. Nun werden die zurecht geschnittenen Sockel in diese Filterpositionen F4 und F5 eingelötet und mit den 110 KHz ZF Filtern bestückt.
Hinweis: wer auf RDS verzichten will und einen hohen Klirrgrad in Kauf nimmt, kann auch alle Filterpositionen bestücken. Nur ob das bei einen so hochwertigen Tuner sein sollte ist.sehr fraglich.
--> die Filter kann man bei Jürgen Martens, Zeppelinstr. 38, D-72800 Eningen bestellen. ............ ........... .......E-Mail: martenspunktgeningenetteeonline.de
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