Wie kann man Radiowellen sichtbar machen ?
Licht ist wichtigster Bestandteil für die Farbwahrnehmung. Deswegen sehen wir im Dunkeln keine Farben, sondern nur graue Schatten. Dies beruht auf der Zusammensetzung von Licht und dessen Reflexion. Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, die vom menschlichen Auge sichtbar sind. Für uns sichtbare elektromagnetische Wellen erkennen wir als Licht.
Nur als Licht ?
Das Spektrum der sichtbaren Wellenlänge befindet sich im Bereich von 400 nm (Nanometer) bis 750 nm. Ultraviolette und infrarote elektromagnetische Wellen befinden sich außerhalb des menschlichen Sehbereiches. Farben und deren Wahrnehmung sind das Ergebnis von Lichtreflexion und -absorbtion eines Gegenstandes. Die Art des Farbeindrucks, der in unserem Gehirn entsteht, hängt davon ab welche Wellenlängen des sichtbaren Farbspektrums von einem Objekt reflektiert werden.

Elektromagnetische Wellen treffen auf die Oberfläche z. B. eines roten Apfels. In diesem Falle absorbiert der Apfel die Wellenlängen und reflektiert ausschließlich die roten. Das reflektierte Licht trifft auf das Auge, wo Fotorezeptoren die Wellen aufnehmen und den Reiz an das Gehirn weiterleiten. Hier in der Darstellung wird das ganze ersichtlich.

Dasselbe geschieht bei allen Farben und Schattierungen, die wir wahrnehmen. Wenn ein Bild uns als blau erscheint, absorbiert es die roten, grünen und gelben Wellenlängen des Lichts und reflektiert die blauen.
Die Versuche der Erklärungen ist lang....
Aber wie ist es nun mit den Radiowellen ?
An einer Universität in Ohio in den USA versuchen Wissenschaftler schon seit 1972 Radiowellen sichtbar zu machen. Radiowellen breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus und können u. a. auch bis in den letzten Winkel des Weltalls vordringen. Aber diese sichtbar zu machen...
Am frühen Morgen des 5. August 1977 war niemand im Labor. Erst im Laufe des Vormittags kam der Wissenschaftler Jerry Ehman ins Institut, um die Messergebnisse zu kontrollieren. Er war ein junger Freiwilliger, von Beruf eigentlich Mathematiker, der sich am Projekt beteiligte. Die Signale im Labor konnte man in einem speziellen Computer entschlüsseln. Er übersetzte die Signalkurven in eine Folge von Zahlen und Buchstaben. 1 für dunkel, 9 für hell. Ab der Signalstärke 10 schrieb der Computer unterschiedliche Farben. Für Ehmans Routinekontrolle erstellte man eine Faustregel. Ehman war perplex und schrieb spontan den Überraschungsruf "WOUW!" an den Rand. Damit hatte das Signal seinen Namen. Aber bis heute hört man von dort nichts mehr... |
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Ist es der sauere Regen oder ist es das Absaugen von Funkenergie, das die Waldbäume absterben ?
Seit über 50 Jahren kennen wir das “Absaugen“ von Funkenergie. Über solche Effekte war man schon am Ende des 2. Weltkriegs informiert. Man war mit einem damals modernen UKW-Funkgerät im Kriegseinsatz. Wegen des Verlusts der zum Funkgerät gehörenden Antennen durch Feindeinwirkung wurde das blanke Ende des Funkgeräte Antennenkabels mit einem Taschenmesser in den Stamm eines möglichst freistehenden Baumes gedrückt. Sowohl der Sende als auch Empfangsbetrieb funktionierte mit dem Behelf eines Baumes als Antenne quasi einwandfrei. Gleichermaßen war uns Amteurfunkern bekannt, dass so mancher Wald, größere Gewässer oder auch Hochspannungsfreileitungen, die das Funkfeld kreuzten, die ausgesandten Funksignale ab und zuregelrecht “absaugten“, so dass bei der Gegenfunkstelle nichts Verwertbares mehr ankam. Vorallem dann wenn der Untergrund feucht ist, (Hochmoor) oder es in diesem Gebiet viel regnet.
Hier verhält sich der Nachweis über sichtbare Radiowellen gegenteilig. Der “Saure Regen“ hat nur das Phänomen ins gegenteil verstärkt, weil dadurch die elektrische Leitfähigkeit der Böden zugenommen hat, wodurch auch die "Antennenwirkung der Bäume zunimmt.“
Blinde "Demodulation"
Diese entscheidende Wirkung ist meist völlig unbekannt. Die durch Bäume "abgesaugte" hochfrequente Energie wird zum Teil in Wärme umgewandelt, der andere Teil wird durch den Baum - wie durch jedes Lebewesen gleichgerichtet. Das nennt man Demodulation. Bei jedem Rundfunk- und Fernsehsender wird nämlich die Information (Ton oder Bild) auf die Trägerwelle als Modulation gebracht: Amplituden, Frequenz, Puls und als schlimmste biologische Störwirkung die Digitale Modulation. Heute wird immer mehr digitalisiert, auf vielen Gebieten. Denn es ist ein physikalisches Gesetz: Je größer die Geschwindigkeit einer Spannungs- oder Feldstärkeänderung ist, desto größer ist das induzierte Magnetfeld.
Kommt der Beweis etwa von den Funkamateuren ?
-> im 2. Teil